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Standard- und Präzisions- Schneckenradverzahnungen

Holroyd Zahnform

Die Holroyd Zahnform entspricht den Empfehlungen der britischen Norm BS721 hat aber zusätzlich noch ein besonderes Merkmal, das hauptsächlich aus Modifizierungen der Schneckengewinde und Schneckenradzähne besteht

Diese Veränderungen verleihen der Zahnradleistung zusätzliche wertvolle Eigenschaften und minimieren außerdem das Risiko von Fehlern dank der Einfachheit der Herstellungsmethode.

Die Abbildung zeigt ein typisches Schneckenradsatz-Tragbild. Die Berührungslinien 1, 2 und 3 verlaufen zwischen den drei anliegenden Gewindegängen auf der Schneckenwelle und den entsprechenden Zähnen des Schneckenrades. Beim Drehen der Schnecke bewegen sich die Berührungslinien von der Kopfkante zum Zahnfuß. Obwohl der Kontakt zwischen den zwei Oberflächen theoretisch eine Berührungslinie darstellt, hat die Genauigkeit, mit der sich die beiden Oberflächen aufeinander zubewegen, direkten Einfluss auf die Belastbarkeit und die Lebensdauer der Zahnräder. Eng anliegende Oberflächen verteilen die Belastung über eine größere Fläche und reduzieren damit Druck und Verschleiß auf ein Minimum.

Die ‘Holroyd’ Zahnform der Schneckenwelle und des Schneckenrades wurde so konzipiert, dass so wenig wie möglich Spiel vorkommt.

Zuverlässige und unabhängige Tests unter realitätsnahen Bedingungen mit Holroyd Schneckenradsätzen haben ergeben, dass die Effektivität wesentlich höher liegt als bei allen anderen weltweit verfügbaren Getriebesätzen. Ein Test des National Physics Laboratory (das Pendant zur PTB in Großbritannien) an einem Schneckenradsatz mit 152,44 mm Achsabstand und einer Untersetzung von 4:1 ergab Wirkungsgrade im Bereich von 97,5% bis 98,2% bei Drehzahlen von 1.000 und 1.500 min-1 mit Belastungen bis 48 kW (65 PS). Ein bis heute ungeschlagener Weltrekord!

Verzahnungsprüfung

Renold Gears hat weltweit den genauesten Prüfstand zur Messung von Schneckenradsätzen entwickelt. Das Ziel dieser Prüfmaschine ist es die Abweichungen so klein wie möglich zu halten.

Renolds Einflankenprüfmaschine wurde entwickelt um mit einer einzigen Prüfung alle etwaigen Abweichungen zu erkennen. Die Prüfung wird an einem Schneckenradsatz im Eingriff unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt.

Mit der Einflankenprüfung erhält man reale Betriebsdaten der Schneckenwelle und dem Schneckenrad unter simulierten Betriebsbedingungen in beide Laufrichtungen.

Die Testanlage treibt die Schnecke, die mit dem entsprechenden Schneckenrad im Eingriff steht, langsam unter konstanter Winkelgeschwindigkeit an, bis das Rad eine vollständige Umdrehung vollzogen hat. Auf diese Art werden Abweichungen von Position und Geschwindigkeit des Rades, so genannte Übertragungsfehler, erkannt.

Die Messergebnisse werden dann an einen Mikroprozessor weitergeleitet, mit dessen Hilfe ein grafisch/numerisches Protokoll erstellt und ausgedruckt wird. Die festgestellten Übertragungsfehler können damit exakt identifiziert und quantifiziert werden. Der Ausdruck stellt die Daten als Längenmaße dar die bei Bedarf einfach in Winkelmaße umgerechnet werden können.

Klicken Sie auf die untenstehenden Links, um unsere Broschüren herunterzuladen:

Präzisionsschnecken- und Stirnräder
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Konstruktionsleitfaden

Download Katalog

Renold Gears

Holroyd_toothform

Die Holroyd Zahnform

 

 

 

Verzahnungsprüfung

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